Malerei, Grafik, Radierung · 1939–2011 · 5 Arbeiten in der Sammlung
- deutsch
- Radierung
Leo Leonhard verließ 1952 die DDR und schloss seine Schulbildung in West-Berlin und Dortmund ab. Nach einem Studium der Germanistik in Marburg studierte er von 1961 bis 1964 Grafik an der Kunstakademie Düsseldorf bei Otto Coester. Er arbeitete als freier Grafiker und Lehrer, bildete am Studienseminar Darmstadt Kunsterzieher aus und hatte von 1987 bis 2004 eine Professur für Zeichnen an der FH Mainz inne. Die Radierung bildet den Schwerpunkt seines druckgrafischen Werks, unter anderem mit Blättern zu Darmstädter Motiven, zu Georg Büchner, Beckett und Goethe; ab 1969 war er Mitglied der Neuen Darmstädter Sezession sowie der Vereinigungen XYLON und Verein für Original-Radierung München.
In der Sammlung: „Rede des toten christus vom Weltgebäude herab, daß kein Fett sei“, „Mit den besten Wünschen zum Jahreswechsel 92/93“, „Viko-Eingang“, „Zug der darmstädter hofgesellschaft“, „Proserpina“.
Technik: Radierung-Stahlstich.
